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"Macht Fett wirklich fett?"

Fett: Das Kraftpaket – Warum gesunde Fette für den Körper essenziell sind

Unsere Zellen lieben Fett – es ist sowohl ihr bevorzugter Brennstoff als auch ein wichtiger Baustoff. Und ganz ehrlich, auch wir können nicht genug davon bekommen, oder? Natürliche Fette wie Kokosöl, Hanföl und Olivenöl sind besonders wertvoll für unseren Körper. Sie versorgen unsere Zellen mit wichtigen Nährstoffen und unterstützen zahlreiche Funktionen. Und das Beste daran: Sie schmecken auch noch großartig!

Fett ist ein echter Geschmacksträger und gibt unseren Gerichten den gewissen Kick.

 

Fett: Das Kraftpaket

 Fett hat leider oft einen schlechten Ruf, besonders als vermeintlicher Dickmacher. Jahrelang hörten wir, dass wir Fett meiden sollten, um schlank und gesund zu bleiben. Doch diese Ansicht ist nicht ganz korrekt. Fett ist tatsächlich ein echtes Kraftpaket für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Natürliche Fette wie Kokosöl, Hanföl oder Olivenöl sind besonders wertvoll für jede Zelle in unserem Körper und tragen zur Vitalität und Genuss bei.

Auch wenn Fett mehr Kalorien enthält als Eiweiß und Kohlenhydrate, kommt es darauf an, welche Art von Fett wir zu uns nehmen. Nicht alle Fette sind gleich, und nicht alle haben denselben Einfluss auf unsere Gesundheit.

Olivenöl ist beispielsweise weitaus gesünder als Pralinen oder Chips. Natürliche Fette sind unentbehrlich für unseren Körper und sollten in ausreichender Menge in unserer Ernährung enthalten sein.

 

Was sind gesunde Fette?

 Fett ist absolut lebensnotwendig für uns. Es gibt eine Vielzahl an gesunden Fetten und Ölen, die wir problemlos in unsere Ernährung integrieren können – sie versorgen uns mit wichtigen Nährstoffen und unterstützen viele Körperfunktionen.

Hier sind einige der besten Fett-Lieferanten, die wir regelmäßig in unsere Ernährung integrieren sollten:

Gesunde vs. ungesunde Fette – Welche Fette du täglich essen solltest
  • Öle: Leinöl, Algenöl, Hanföl, Chiaöl, Fischöl, Leindotteröl und Walnussöl
  • Fettreiche Fischsorten: Lachs, Hering, Thunfisch und Kabeljau
  • Wildfleisch und Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren
  • Eier aus Freilandhaltung
  • Samen und Nüsse: Geschrotete Leinsamen, Hanfsamen, geschälte Hanfsamen, Chiasamen, Walnüsse
  • Pflanzenöle: Natives Olivenöl, Bio-Kokosöl, kalt gepresste Nussöle, kalt gepresstes Traubenkernöl
  • Naturbelassene Nüsse, Kerne und Samen gehören ebenfalls zu den gesunden Fettquellen

Nicht alle Fette sind gleich

Während gesunde, lebensnotwendige Fette täglich auf unserem Speiseplan stehen sollten, gibt es auch ungesunde Fette, die unserer Gesundheit schaden und uns beim Abnehmen behindern können.

Die oben genannten gesunden Fette sollten regelmäßig auf unserem Speiseplan stehen.

Auf der anderen Seite gibt es die ungesunden Fette, die vor allem in Fast Food, fetttriefenden Pommes, Würstchen und Gebäck vorkommen. Diese sollten weitestgehend vermieden werden, da sie unsere Gesundheit negativ beeinflussen und zu einer ungesunden Gewichtszunahme führen.

Und hier passt der alte Slogan:

„Fett macht fett“ – aber eben nur, wenn es das falsche Fett ist!

 

Verschiedene Arten von Fett

Fette lassen sich grundsätzlich in drei Kategorien einteilen:

  1. Gesättigte Fette
    Diese Fette finden sich hauptsächlich in tierischen Produkten wie Butter, fettem Fleisch und Milchprodukten sowie in pflanzlichen Fetten wie Kokosöl und Palmöl. Sie sind stabiler und können bei Zimmertemperatur fest werden. In Maßen sind sie wichtig, jedoch sollten sie nicht den Großteil unserer Fettnahrung ausmachen. Ein Übermaß an gesättigten Fetten kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

  2. Einfach ungesättigte Fette
    Diese Fette kommen vor allem in pflanzlichen Ölen wie Olivenöl und Avocado vor. Sie sind sehr gesund und fördern die Herzgesundheit. Einfache ungesättigte Fette tragen auch dazu bei, den Cholesterinspiegel zu senken und können das Risiko von Entzündungen im Körper verringern.

  3. Mehrfach ungesättigte Fette
    Dazu gehören vor allem Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Sie sind in fettem Fisch (wie Lachs und Hering), Leinsamen, Walnüssen und Algenöl enthalten. Diese Fette sind besonders wichtig für die Funktion des Gehirns, des Herz-Kreislaufsystems und der Immunabwehr. Omega-3-Fettsäuren haben zudem eine entzündungshemmende Wirkung.

Transfette – leider ein No-Go für unsere Gesundheit

Transfette & gesättigte Fette – Was wirklich ungesund ist

Transfette gehören zu den ungesunden Fetten und sind von den gesättigten Fetten zu unterscheiden, obwohl sie in ihrer Struktur ähnliche Eigenschaften aufweisen. Sie entstehen meist bei der industriellen Verarbeitung von Fetten, besonders beim sogenannten "Härten" von Pflanzenölen. Häufig kommen sie in Fertigprodukten wie Chips, Fast Food, Backwaren oder Margarine vor. Diese künstlich erzeugten Fette sind alles andere als gesund: Sie erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen und wirken sich negativ auf den Cholesterinspiegel aus. In der Ernährungspraxis sollten Transfette daher unbedingt gemieden werden, um die Gesundheit zu fördern und stattdessen auf natürliche, gesunde Fette zu setzen.

 

Warum die Balance wichtig ist

Die richtige Balance zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten ist entscheidend für eine gesunde Ernährung. Während gesättigte Fette in Maßen wichtig sind, sollte der Großteil der Fette aus gesunden, ungesättigten Quellen wie Olivenöl, Nüssen und fettem Fisch stammen, um das Herz zu unterstützen und den Körper optimal zu versorgen.

 

8 Gründe für natürliches Fett

Fett – Der vielseitige Baustein für unseren Körper

Fett ist nicht nur ein Energieträger, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Zelle in unserem Körper. Hier sind nur 8 der wichtigsten Funktionen, die Fett für unsere Gesundheit erfüllt:

  1. Baustoff der Zellen: Fett ist der Hauptbestandteil der Zellwände. Es sorgt dafür, dass unsere Zellen weich, elastisch und wasserdicht bleiben.
  2. Hormone und Enzyme: Fett spielt eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Hormonen, wie zum Beispiel des Steroidhormons Testosteron. Auch Enzyme, die für zahlreiche Prozesse im Körper notwendig sind, sind aus Fettbestandteilen aufgebaut.
  3. Stoffwechselaktivität: Fett hat einen direkten Einfluss auf unseren Stoffwechsel. Es hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken und stimuliert unseren Fettstoffwechsel, indem es über Hormone und Enzyme eine stoffwechselanregende Wirkung entfaltet. Das bedeutet, Fett passt perfekt in jede Diät.
  4. Nährstoffaufnahme: Fett ist notwendig, um fettlösliche Vitamine (wie A, D, E und K) und Mikronährstoffe richtig aufzunehmen. Ohne Fett könnten wir diese lebenswichtigen Vitamine nicht effizient verwerten.
  5. Mineralstoffverwertung: Fett ist zudem wichtig für die Mineralstoffverstoffwechselung im Darm, wodurch essentielle Mineralien wie Calcium besser aufgenommen werden können.
  6. Schutz für das Nervensystem: Fett schützt unser Nervensystem, indem es Gehirn und Nervenzellen isoliert, ähnlich wie ein Elektrokabel, durch eine Kunststoffumhüllung geschützt wird. Ohne Fett könnten unsere Nerven nicht optimal funktionieren.
  7. Mitochondrienarbeit: Fettsäuren sind ein wichtiger Treibstoff für die Mitochondrien – die „Kraftwerke“ unserer Zellen, die für die Energieproduktion verantwortlich sind.
  8. Sättigungsgefühl: Fett sorgt für ein anhaltendes, angenehmes Sättigungsgefühl, sodass wir weniger naschen und so unser Körpergewicht besser kontrollieren können.

 

Gesunde Fette clever im Alltag einsetzen.

Um gesunde Fette in deinen Alltag zu integrieren, musst du nicht viel ändern. Hier ein paar praktische Tipps, die deinen Speiseplan bereichern und dir gleichzeitig gute Nährstoffe liefern:

  • Natives Olivenöl: Ideal für Salate oder zum Braten bei niedrigen Temperaturen.
  • Avocado: Perfekt als Brotaufstrich oder in Salaten für eine Extraportion gesunde Fette.
  • Nüsse und Samen: Walnüsse, Mandeln oder Chiasamen sind tolle Snacks oder können in Müsli und Smoothies integriert werden.
  • Kokosöl: Super für die Zubereitung von Currys, zum Backen oder im Smoothie.
  • Leinöl: Einfach in Smoothies oder Joghurt mischen, ideal für kalte Gerichte.
  • Fettreicher Fisch: Lachs oder Makrele bieten wertvolle Omega-3-Fettsäuren und eignen sich perfekt für mittägliche oder abendliche Mahlzeiten.
  • Kaltgepresstes Traubenkernöl: Verwende es für Salatdressings oder zum Verfeinern von Gerichten.
  • Chiasamen: Sie eignen sich hervorragend als Topping für Joghurt oder zum Einweichen in Wasser, um ein gesundes Gel zu bilden.
  • Algenöl: Falls du keinen Fisch oder andere Omega-3-haltige Lebensmittel magst, ist Algenöl eine tolle pflanzliche Alternative, die dir wertvolle Omega-3-Fettsäuren liefert. Perfekt für Veganer und Vegetarier. 
  • Hanfsamen – Reich an Omega-3 und Protein, ideal für Müsli und Smoothies.

Mit diesen einfachen und leckeren Tipps kannst du gesunde Fette ohne großen Aufwand in deinen Alltag integrieren!

 

Gesunde Fette clever im Alltag nutzen – So baust du sie in deine Ernährung ein

Fett ist also weit mehr als nur ein Energieversorger – es erfüllt zahlreiche wichtige Funktionen in unserem Körper. Entscheidend ist jedoch, welche Fette wir konsumieren. Gesunde Fette aus natürlichen Quellen unterstützen unsere Gesundheit, während ungesunde Fette aus Fast Food und Fertigprodukten uns schädigen können. Die Balance ist entscheidend: Achte darauf, vor allem gesunde, ungesättigte Fette in deine Ernährung einzubauen und gesättigte Fette in Maßen zu konsumieren. So unterstützt du deine Gesundheit und fühlst dich rundum wohl.

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