
Frühling im Glas – schnell gemacht, länger haltbar & würzig wie’ n Hamburger Kommentar.
Nur 3 Zutaten, kein Käse, aber ordentlich Wumms. Dieses Bärlauchpesto schmeckt zu allem: ob auf Brot, Nudeln oder zur Stulle von Hamburg bis Hintertupfingen. Hält sich monatelang – wenn du es nicht vorher auflöffelst.
Zutaten

- ca. 200 g Bärlauchblätter
- ca. 140 g Olivenöl oder ein anderes Öl deiner Wahl
- 5-10 g Salz (1-2 TL)

- Bärlauchblätter waschen.
- Die Blätter trocken schleudern oder mit einem Tuch trocken tupfen und an der Luft etwas abtrocknen lassen.
Tipp aus der Küche:
Wasser im Öl? Wie ungebetene Gäste – nichts dabei, aber Schimmel im Gepäck.
→ Also: Bärlauch gut trocknen, bevor er ins Glas wandert!

- Grob zerkleinert lassen sich die Blätter besser pürieren – der Mixer dankt's.

- Alle Zutaten in den Mixer geben und fein pürieren – entweder im Mixaufsatz oder direkt im hohen Gefäß mit dem Pürierstab.
Wenn du es lieber rustikal magst: Die Bärlauchblätter grob hacken und mit Öl und Salz im Mörser zerstoßen. Gibt ein gröberes Pesto mit ordentlich Biss – ganz wie früher bei Oma, nur mit mehr Bärlauch.

Wie fein oder grob du den Bärlauch zerkleinerst, hängt ganz von deinem Geschmack ab.
• Fein püriert ergibt ein glattes, cremiges Pesto – perfekt zum Streichen oder für Pasta.
• Grob gehackt bleibt es rustikaler, mit mehr Biss und Struktur.
Ich persönlich mag für dieses Vorrats-Pesto eine etwas gröbere Variante – lässt sich besser portionieren, bleibt länger spannend und passt zu fast allem.

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Das fertige Pesto in kleine Gläser füllen und gut verdichten – möglichst ohne Luftblasen.
Luft im Glas kann das Pesto schneller verderben und die schöne grüne Farbe kippt ins Trübe. Also: mit dem Löffel festdrücken und das Glas ein paar Mal vorsichtig auf die Arbeitsplatte klopfen.
Zum Schluss: Eine Schicht Öl obendrauf – das versiegelt das Pesto, hält Sauerstoff fern und sorgt für längere Haltbarkeit.
Kreativ-Tipps
Bärlauchpesto ist mehr als ein Brotaufstrich – es lässt sich wunderbar Weiterverwandeln.
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Für mehr Aroma: Einfach mal Nüsse, Kerne, Käse oder Gewürze mit reinmixen. Ob Mandeln, Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne – alles, was Crunch bringt, ist willkommen.
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Für die Würze: Parmesan, Pfeffer, Chili oder Knoblauch sorgen für noch mehr Geschmackstiefe.
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Für Pasta-Fans: Pesto mit etwas Kochwasser verlängern, ein paar frische Tomaten dazu – fertig ist die Blitzsoße.
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Als Dip oder Topping: Schmeckt auch super in Kräuterquark, als Salatdressing oder zum Dippen von Brot und Gemüse.
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In Suppen & Soßen: Ein Klecks davon bringt Farbe und Würze – grün, aromatisch, herrlich vielseitig.
Fazit: ein Löffel Pesto – zig Möglichkeiten. Einfach ausprobieren, was dir schmeckt.
Bärlauch ist der würzige Superstar des Frühlings – und mit diesen Rezepten holst du dir das volle Aroma ins Glas, auf die Stulle oder direkt auf den Löffel:
- Bärlauch-Frühlingsquark – frisch, cremig & schnell gemacht
- Bärlauch-Knusperei – würziges Topping für Brot & Salat
- Bärlauch – der würzige Superstar des Frühlings (Info & Tipps rund um die grüne Kraftpflanze)
- Aromatisches Bärlauchblüten-Öl
Und weil es mit gutem Brot einfach noch besser schmeckt:
Hier findest du mein
- glutenfreies Buchweizen-Sandwich – das passt perfekt zum feinen Bärlauchgeschmack.
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