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Trink mich, sagt der Teig

Sauerteig. Sauerteig trinken. Echt jetzt?

 

Neuerdings soll man Sauerteig trinken.

Ja, richtig gelesen: Trinken. Nicht backen.

Fermentiertes Mehl als Frühjahrskur, als Wellness-Gamechanger, zur Darmoptimierung – kurz: flüssiger Sauerteig für die gute Sache.
Klingt … interessant. Irgendwie.

Natürlich kursieren da draußen echte Geschichten vom Sauerteig-Trinken.
Ja, das machen Menschen.

Ich bin raus.
Ich liebe Sauerteig – aber bitte im Brot.
Flüssig fermentiertes Mehl?
Sorry, das klingt für mich eher nach einem flüssigen Kurunfall als nach Wellness-Drink.

 

Ich geb’s zu: Ich hab’s probiert. Einen winzigen Schluck.
Geh mir los … grausig.
Es schmeckt mir nicht. Nicht als Shot. Nicht als Tee. Und auch nicht mit Apfelsaft versetzt. 
Und der gesundheitliche Wert? Da würde ich mal in den Raum werfen – mehr als fraglich.

 

 Aber:

Ich hab’ eine gesundheitlich hochwertige Alternative.

Fruchtig. Mild. Malzig. Manchmal fast wie eine Kräuterlimonade.

Hefewasser.

Nicht neu – nur wiederentdeckt.
Als die Hefe während der Pandemie knapp wurde, tauchte es plötzlich überall auf – und verschwand ebenso schnell wieder in der Versenkung.
Völlig zu Unrecht. Denn: Hefewasser ist genial. Genial vielseitig.

Einfach herzustellen, pflegeleicht und flexibel einsetzbar.
Und – im Gegensatz zum untrinkbaren Sauerteig – wirklich lecker.

Nicht wie Saft. Nicht wie Kombucha oder Wasserkefir.
Aber wie etwas, das man gerne trinkt, wenn man weiß, was drin lebt.

 

Sauerteig und hefewasser: Was genau drinsteckt, was es bringt – und wie man es clever nutzt?

 

Was genau drinsteckt, was es bringt – und wie man es clever nutzt?

👉 Dazu gibt’s einen neuen Beitrag von mir – mit Mikroben, Wirkung & Geschmack.

 

Hier geht’s direkt zum Blogtext.

Hefewasser in Aktion. Das beste Hefewasser ever!
Neue Sauerteig-Serie bei Teig & Text. Sauerteig mit und ohne Gluten, mit Urgetreide.

Und weil ich Sauerteig eben auch sehr mag – im Brot, versteht sich – gibt es demnächst eine Sauerteig-Serie.

Für beide Seiten:

• mit & ohne Gluten

• aber immer mit Urgetreide

•Ich starte mit: ohne Gluten.

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